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Worte für den Juni 2017

Der Heilige Johannes

... lässt grüßen! Im Juni feiert die Kirche das Johannesfest. Genauer gesagt am 24. Juni. Wir denken an Johannes den Täufer, der, so wird es in der Bibel beschrieben, der Vorbote für Jesus war. Er rief die Menschen seiner Zeit auf, ihr Leben wieder neu in den Blick zu nehmen und das Eine oder Andere zu verändern. Dabei ging es ihm nicht um äußere, materielle Dinge, sondern um das Innere der Menschen. Sich einzugestehen, dass es oft nicht gelingt, menschlich miteinander umzugehen, also schuldig zu werden. Schuldig zu werden an anderen und sich selbst. Johannes rief zur inneren Umkehr auf. Und er wies auf den hin, der nach ihm kommen würde – Jesus, der die Botschaft von der unendlichen Liebe Gottes, die allen Menschen gilt, in Wort und Tat in dieser Welt verkörpert hat. Johannes war also sozusagen der Wegbereiter für Jesus und seine Botschaft. Er hat auf das Geschenk hingewiesen, dass Gott uns Menschen zuteil werden lassen will. Ein Geschenk, das wir dankbar annehmen und weiterschenken dürfen. Mitmenschlichkeit ist nicht an Religion oder Glaube gebunden. Wir dürfen und sollen miteinander und füreinander zum Geschenk werden. Schon früh hat die Kirche den Johannestag als Feiertag eingeführt und in die Nähe der Sommersonnenwende, also den längsten Tag des Jahres, gelegt. Ein Zeichen dafür, dass Licht Lebensfreude schenkt und wir diese Freude teilen, weiterschenken können. Ein Zeichen dafür, dass wir die Freude miteinander teilen wollen ist unter anderem das Johannesfeuer, das in vielen Gemeinden am 24. Juni entzündet wird. Menschen kommen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben. Und so wird es in diesem Jahr auch auf dem Grundstück der katholischen St. Georg. Gemeinde ein Johannesfeuer mit Spiel (für Kinder), Gesang, Speisen und Getränken geben. Lassen Sie sich dazu einladen! Vielleicht haben Sie Zeit und Lust einmal vorbeizuschauen, inne zu halten, Menschen kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen – zu schenken und selbst beschenkt zu werden. Also: Samstag, 24. Juni ab 17:00 Uhr. Vielleicht sehen wir uns – mich würde es freuen!

Seien Sie behütet!

 

 
Klemens Stachowiak
Gemeindereferent