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Wort zum Monat August 2016

Liebe Gemeinde,

 

der Sommer ist da! Viele haben ihn herbeigesehnt. Endlich Erholung, endlich Urlaub! Das sei Ihnen allen gewünscht und gegönnt! Wenn wir dann (hoffentlich gut erholt) aus dem Urlaub zurück sind, stehen für unsere Kirchengemeinde gewichtige Änderungen an. Eine neue Phase für unseren pastoralen Raum startet dann am Freitag, den 30.9., mit einem Gottesdienst - die sogenannte dreijährige Entwicklungsphase, in der die vier Pfarreien unseres pastoralen Raumes zusammenwachsen sollen. Das gehört zum Strukturprozess „Wo Glaube Raum gewinnt“. Es wird immer wieder betont, dass dies auch ein geistlicher Prozess ist. Wie können wir bei schwindenden Mitgliederzahlen dieser Generation das Evangelium neu verkündigen? Was machen wir mit den Ausgetretenen? Mit den Neuzugezogenen? Wie erreichen wir die Menschen, die nicht mehr oder noch nie zur Kirche gekommen sind? Welche Wege finden wir, um uns immer wieder zu erneuern? Den Glauben zu vertiefen und an die nächste Generation weiterzugeben? Papst Benedikt hat den jungen Christen einmal gesagt: ihr müsst den Glauben besser kennen und
mehr vertiefen als die Generation eurer Eltern, denn für die nächste Generation wird es schwieriger sein, den Glauben zu bewahren. Welche Antworten haben wir auf die drängenden Fragen des Menschen von heute? Sind wir bereit, uns in Frage stellen zu lassen? Uns zuerst zu verändern? Jede Liturgie, jedes Hören des Wortes Gottes, jede Eucharistiefeier ist ein Ruf zur Umkehr, zur Veränderung, zur Erneuerung. Vielleicht ist es wieder mal an der Zeit, zur Beichte zu gehen und das große Sakrament der Erneuerung zu empfangen. Als geistliche Vorbereitung kann uns der Gang zur Heiligen Pforte in St. Paulus in Moabit helfen. Unsere beiden Pfarreien St. Georg und St. Hubertus (Petershagen) werden am 8.9. gemeinsam diese Wallfahrt unternehmen. Hier wird es auch die Möglichkeit zur geistigen Erneuerung, zur Beichte, geben. Die Erneuerung, die Umkehr, beginnt nicht irgendwo bei Strukturen oder anderen Leuten. Sie beginnt bei jedem einzelnen von uns. Mutter Theresa wurde einmal von einem Journalisten gefragt: Was muss sich ändern in der Kirche? Ihre erstaunliche Antwort: DU und ICH.

Kaplan Marc-Anton Hell
Pfarradministrator