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Worte für den April 2017

Frohe und gesegnete Ostern!

„Siebzehn Jahr, blondes Haar…“, „Mit siebzehn hat man noch Träume…“, „50! Was jetzt schon?...“, „Sechzig Jahre und kein bisschen weise…“, „Mit 66 Jahren da fängt das Leben an…“, alles Lieder, die Eines gemein haben. Sie besingen das Leben in ihren je eigenen Lebensabschnitten und Situationen.

In diesem Monat feiern wir das Osterfest. Es ist für uns Christen das wichtigste und grundlegendste Fest. Das Fest der Auferstehung Jesu, der am Karfreitag am Kreuz gestorben, eben nicht im Tod geblieben ist. Das eindrücklichste Symbol dafür ist die Osterkerze, die am Beginn des Gottesdienstes in der Nacht, brennend in die dunkle Kirche getragen wird.

Auf der Osterkerze ist ein Kreuz mit der jeweiligen Jahreszahl, über dem Kreuz ist ein Alpha und unter dem Kreuz ein Omega zu sehen. Der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets. Dies soll verdeutlichen, dass unsere Zeit, in der wir leben, in Gott gehalten ist. Er ist der Anfang und das Ende, das Alpha und das Omega. Egal in welchem Lebensabschnitt, in welcher Situation wir uns befinden, ER ist da.

Ob wir siebzehn sind und das Leben noch alles für uns offen hält, ob wir in der Lebensmitte stehen oder meinen mit 66 Jahren noch einmal durchstarten zu können, Gott ist dabei. Und gerade auch dann, wenn es vielleicht doch nicht so klappt mit dem Durchstarten oder so mancher Traum wie eine Seifenblase zerplatzt.

Ich finde, das ist ein tröstlicher Gedanke, einen Gott an seiner Seite zu wissen, der in Freud und Leid dabei ist, der mir immer wieder Licht und Richtung weist. Auch wenn Sie vielleicht nicht an diesen Gott glauben können oder wollen, seien Sie gewiss, auch für Sie ist er da!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes und erfülltes Osterfest, egal wie Sie es feiern.
Seien Sie behütet

K. Stachowiak
Gemeindereferent